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[Update 08.03.2007]
Verteilung der finalen Powershell Version per Software Installation Package ist nicht mehr möglich!

Hintergrund: Microsoft sieht Powershell als Teil des Betriebssystems. Momentan noch optional, man kann aber davon ausgehen, dass in zukünftigen Windows-Versionen oder Service Packs Powershell fester Bestandteil des Betriebssystems werden wird. Daher werden Teile der finalen Version von Powershell in das System32-Verzeichnis kopiert. Dies bedeutet gleichzeitig das Aus für die Verwendung von msi-Dateien, denen dies nicht erlaubt ist. Bis zur RC1-Version (wenn nicht sogar RC2) installierte sich Powershell noch unterhalb des Programme-Ordners, was mit einer msi Installation bewerkstelligt werden konnte (siehe How-To unten). Da sieht man mal wieder, dass RC noch nicht final ist…

Laut einem Technical Account Manager von Microsoft ist sich Microsoft dem Problem bewusst und arbeitet an einer Lösung für die Verteilung von Powershell mittels AD oder SMS. Um Powershell zur Zeit per Gruppenrichtlinie zu verteilen, bleibt nur die Installation via Startup-/ Logonscript, die funktionieren sollte, da die Installationsdatei mit einem /quiet Parameter aufgerufen werden kann.

[Ende Update]

 

 

Das Microsoft Powershell Setup kommt als msi-Paket ins Haus und bietet daher die Windows Installer-üblichen Features. Unter anderem lässt sich ein msi-Paket per Gruppenrichtlinie verteilen und installieren. Das folgende How-To soll einfach nur zeigen, wie schnell so etwas erledigt ist. 

Schritt 1: Ordnerfreigabe erstellen, in der das/ die zu verteilenden msi-Pakete liegen.

Schritt 2: In der Group Policy Management Konsole ein neues Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) erstellen.

Schritt 3: Das erstellte Gruppenrichtlinienobjekt editieren.

Unter Computer Configuration, Software Settings, Software installation wird hierzu ein neues Package erstellt. Dabei wird die Powershell_Setup-i386.msi über die soeben erstellte Freigabe ausgewählt.

Schritt 4: Eine OU im Active Directory mit dem Gruppenrichtlinienobjekt von Schritt 2 verlinken.

Im Beispiel hier wird die OU "member servers" mit dem GPO "Install Powershell" verlinkt.

Schritt 5: Die Installation überprüfen

Auf einem der Memberserver wird die Powershell danach in der Systemsteuerung unter Software angezeigt. Dass die Powershell wirklich per Gruppenrichtlinie installiert wurde, sieht man auch im Anwendungs-Eventlog: dort findet sich nach einer erfolgreichen Installation der folgende Eintrag:

veröffentlicht am 28.02.2007 16:52